Das ist noch nie vorgekommen …
20 Dez
sagte ein Sprecher der Eurostar-Züge erstaunt, nachdem – bedingt durch den heftigen Wintereinbruch in Europa – in der Nacht zum Samstag 4 Züge unter dem Ärmelkanal zum Stillstand kamen und das mit über 2000 Passagieren an Bord. Genannter Grund für die Panne: die Elektronik hatte beim Wechsel vom kalten Festland hinein in den wärmeren Tunnel gestreikt.
‘Das hat es noch nie gegeben, dass vier Eurostar-Züge zur gleichen Zeit liegen blieben’, war der Kommentar des Eurotunnel Betreibers.
Was lernen wir daraus? 1: Auch seltene Ereignisse können eintreten, 2: Vorherplanungen sind immer schwierig, selbst bei gutem Sachverstand, 3: Komplexität wird oft unterschätzt (oder gewisse statistisch unwahrscheinliche Fehler mit Blick auf die Kosten/Nutzen-Anaylse billigend in Kauf genommen).
Zum Glück ist diesmal außer der Warterei auf die Shuttle-Busse nichts wirklich Schlimmes passiert.
Und zur Beruhigung: Für die Fahrgäste habe (natürlich zu keiner Zeit) keine Gefahr bestanden.






Die Flutkatastrophe in Asien oder auch der schwere Autounfall in Jettingen haben es wieder einmal an den Tag gebracht. Das alte, immer schon vorhandene Unwohlsein, wenn Gott nicht tut, was wir von ihm erwarten. Sicher, er hätte die Flut, und die daraus resultierende Not in Asien verhindern können, keine Frage. Aber hätte er das auch gemusst? Wäre es seine Pflicht gewesen, nur, damit wir weiterhin an das Bild vom “lieben Gott” glauben können? Dem Gott, einem Schutzpatron gleich, der durch die Sphären schwebt und darauf achtet, dass es den Erdenbürgern gut geht? Im Bezug auf den Tsunami und seine Folgen in Südost-Asien äußerte sich eine evangelische Theologin in einer Fernsehsendung wie folgt:
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