Archive | Umwelt RSS feed for this section

Das ist noch nie vorgekommen …

20 Dez

sagte ein Sprecher der Eurostar-Züge erstaunt, nachdem – bedingt durch den heftigen Wintereinbruch in Europa – in der Nacht zum Samstag 4 Züge unter dem Ärmelkanal zum Stillstand kamen und das mit über 2000 Passagieren an Bord. Genannter Grund für die Panne: die Elektronik hatte beim Wechsel vom kalten Festland hinein in den wärmeren Tunnel gestreikt.

‘Das hat es noch nie gegeben, dass vier Eurostar-Züge zur gleichen Zeit liegen blieben’, war der Kommentar des Eurotunnel Betreibers.

Was lernen wir daraus? 1: Auch seltene Ereignisse können eintreten, 2: Vorherplanungen sind immer schwierig, selbst bei gutem Sachverstand, 3: Komplexität wird oft unterschätzt (oder gewisse statistisch unwahrscheinliche Fehler mit Blick auf die Kosten/Nutzen-Anaylse billigend in Kauf genommen).

Zum Glück ist diesmal außer der Warterei auf die Shuttle-Busse nichts wirklich Schlimmes passiert.
Und zur Beruhigung: Für die Fahrgäste habe (natürlich zu keiner Zeit) keine Gefahr bestanden.

Blumen & Garten

10 Sep

Blumen & Garten

Noch ist Sommer, noch ist Zeit um sich die neidischen Blicke Ihres Nachbarn zu erhaschen. Neidisch? Ja, auf Ihren Garten, in dem es immer noch Geheimnisse zu entdecken gibt.

Der Onlineshop Design Toscano hält jede Menge Ausergewöhliches für Ihren Garten bereit:

Jede Menge Ideen gibt es auch auf der Landesgartenschau in Neu-Ulm zu bestaunen:

Einen Beitrag zum Thema Geschenke gibt die Firma 123fleurs, die beweisen will, dass Blumen doch das bessere Geschenk sind.

Vorerst keine Umweltzone in Ulm

10 Mrz

Das von der IHK Ulm angeforderte Gutachten bestätigt, dass die Einführung einer Umweltzone mit Fahrverboten in Ulm keinen Beitrag zur Senkung der Feinstaubbelastung leisten kann und damit rechtswidrig wäre. Das bedeutet, dass in Ulm vorerst ohne Plakette gefahren werden kann. Davon abgesehen bleibt die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs zur Senkung der Feinstaubbelastung unberührt. Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes müssen mit Partikelfiltern nachgerüstet werden. Weitere Maßnahmen finden Sie unter www.ulm.ihk24.de

An einer Umweltzone für Neu-Ulm wird derzeit geplant.

Alternativer Nobelpreis 2007

9 Dez

Alternativer Nobelpreis 2007

Der Alternative Nobelpreis (englisch: Right Livelihood Award) wird jährlich an vier Personen oder Organisationen vergeben, die sich mit konkreten Programmen für die menschenwürdige Lebensweisen einsetzen. Er ist mit circa 200,000 Euro dotiert.

Die diesjährigen Preisträger sind: (weiterlesen…)

German Watch veröffentlicht den Klimaschutzindex 2008

8 Dez

German Watch hat den Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß und die Klimaschutzprogramme von 56 Nationen untersucht. Die ausgewählten Länder sind verantwortlich für 90% des durch Energieverbrauch produzierten CO2. Für detaillierte Angaben: siehe German Watch

Deutschland hat es dabei von Platz 4 (2007) auf Platz 2 (Bewertung für 2008) geschafft

Platz 1: Schweden
Platz 2: Deutschland (3% der globalen CO2-Emission)
Platz 3: Island
Platz 4: Mexico
Platz 5: Indien

Weitere Länder: (weiterlesen…)

Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe

8 Dez

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat wieder ihre jährliche Bewertung vorgenommen. Ausgewählt werden Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des abgelaufenen Jahres in besonderer Weise bestimmt haben und somit charakteristisch für wichtige Themen oder Problemstellungen sind.

Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe

Weitere Nominierungen:
Herdprämie
Raucherkneipe
arm durch Arbeit
Dopingbeichte
Lustreisen
Second Life
Bundestrojaner
spritdurstig
Alles wird Knut

Dieser sch**** Sommer !

16 Apr

Dieser sch**** Sommer !

Noch ein Wintermensch!Ahhh! Weißer Schnee, kühle Gipfel und das kuschelige Lagerfeuer. Man schmiegt sich einander an, um sich zu wärmen, trinkt heiße Schokolade und freut sich auf Weihnachten und Geschenke. Ich geb es zu: Ich bin ein Wintermensch.

Und jetzt ist es wieder soweit. Dieser blöde Sommer ist da. Während ich hier schreibe, hat es 26°C und ich vergammle direkt unterm Dach! Meine zwei Ventilatoren kämpfen mit 2000 Umdrehungen pro Minute gegen diese unerträgliche schwüle Luft und verteilen sie dabei mehr, als dass sie sie abkühlen. *Puuuuuuh* Ein Seufzer der Verzweiflung. Wenn ich friere, dann kann ich immer noch Klamotten anziehen, aber wenn ich schwitze? Irgendwann ist da Ende im Gelände – und die Haut kann man sich schließlich auch nicht abziehen. Ich geb es zu: Ich bin ein Wintermensch!

Und dann kommen sie wieder – die Camper. Sie verstopfen die Autobahnen mit ihren Wohnwägen und Campingmobilen. Zerkratzen andere Autos beim Rückwärtseinparken mit dem neu gekauften Fahrradständer hinten am Auto. Kleinbusse wollen mit dem Dachgepäckträger unter einer 1,70m hohen Brücke durchfahren und mancher wundert sich, wieso ihm eine Art Sarg entgegen und in die Windschutzscheibe fliegt. Der Diesel des Traktors vor mir und sein Düngeranhänger geben mir das Gefühl mitten in der Parfümabteilung von Douglas zu stehen, während 100 Frauen gleichzeitig 100 verschiedene Düfte ausprobieren. Ich geb es zu: Ich bin ein Wintermensch!

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Immer schneller, immer weiter: die beschleunigte Ausdehnung unseres Universums

2 Feb

Immer schneller, immer weiter: die beschleunigte Ausdehnung unseres Universums

Früher, so etwa in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, war alles noch (fast) in Ordnung. Das Weltall, in das wir eingebettet waren und die Sterne, die man sah, waren irgendwie schon immer da, und würden auch irgendwie immer weiter bestehen. Sozusagen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das war die damals vertretene wissenschaftliche Auffassung. Und verstieß (natürlich) gegen die religösen Lehrmeinungen.

Denn das All wurde ja von Gott erschaffen (creatio ex nihilo) und war dann aber auch irgendwie unveränderlich. Ein festes Gefüge. Und alles war sehr gut, denn die Erde war ja im Mittelpunkt des Geschehens. Eine weise Einrichtung.

Wären da nicht die unverbesserlichen Astronomen gewesen, die die Erde von ihrem Zentrumsplatz verstießen – sehr zum Mißfallen der damaligen religiösen Führer.

Bild: Das Universum, C. Flammarion, Holzschnitt, Paris 1888, Kolorit: Heikenwaelder Hugo, Wien 1998 (Bildquelle Wikipedia)

Aber es gab ja immer noch nur uns und die Sterne. Immer noch alles (fast) in Ordnung. Bis man die Milchstraße entdeckte. Unsere Milchstraße – Insel der Glückseligkeit. Jedenfalls solange, bis man feststellen mußte, dass es in Wirklichkeit noch sehr viel mehr Galaxien gab, viel viel mehr. Und dass das Weltall sehr groß ist, sehr sehr groß.

Und dann mußte man auch noch entdecken, dass sich das Universum ausdehnt und immer größer wird.
Bis man dann 1998 auch noch feststellen musste, das es sich – jedenfalls nach heutiger Erkenntnis – immer schneller ausdehnt. Der Raum wird von einer merkwürdigen Kraft ‚aufgeblasen’. Immer schneller und schneller.

Was wir daraus lernen können? Dass das Weltall sehr kompliziert ist und sehr viel anders, als man es sich normalerweise vorstellt. Aber deshalb eine gute Übungsaufgabe darstellt für unser Nachdenken über Gott ….

Der liebe Gott hat versagt

12 Jul

Der liebe Gott hat versagt

EMK24 - StiftyDie Flutkatastrophe in Asien oder auch der schwere Autounfall in Jettingen haben es wieder einmal an den Tag gebracht. Das alte, immer schon vorhandene Unwohlsein, wenn Gott nicht tut, was wir von ihm erwarten. Sicher, er hätte die Flut, und die daraus resultierende Not in Asien verhindern können, keine Frage. Aber hätte er das auch gemusst? Wäre es seine Pflicht gewesen, nur, damit wir weiterhin an das Bild vom “lieben Gott” glauben können? Dem Gott, einem Schutzpatron gleich, der durch die Sphären schwebt und darauf achtet, dass es den Erdenbürgern gut geht? Im Bezug auf den Tsunami und seine Folgen in Südost-Asien äußerte sich eine evangelische Theologin in einer Fernsehsendung wie folgt:

“Der alte Herr da oben soll sich mal warm anziehen, ich habe da einige unbequeme Fragen für ihn.”

Sicher, sie zitiert zwar damit einen anderen Fernsehhelden. Aber sie scheint diese Aussage für so wichtig zu halten, dass sie sie wiederholt. Ich frage mich, ob sie in ihrem Theologiestudium jemals begriffen und entdeckt hat, wer dieser Gott wirklich ist. (weiterlesen…)