Datenschutz und Privatsphäre scheinen für viele noch ein Fremdwort zu sein, deshalb will ich sie hier noch einmal in Großbuchstaben schreiben: DATENSCHUTZ, PRIVATSPHÄRE.
Zugegebenermaßen schwierige Wörter, die immer wieder mal aufgeschrieben oder buchstabiert werden sollten , wird doch Sphäre mit SPH geschrieben, und Privat mit V.
Achtung an alle Schüler und Studenten: auch die korrekte Schreibweise von VZ sollte sitzen.
Und wenn wir schon beim Buchstabieren sind: hier noch einige weitere, schwierige Wörter, die man gut kennen sollte: KRIMINELLE ENERGIE, KUNDENABZOCKE, VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT. Ach ja, noch eines: DUMMHEIT.
Das Recht auf freie Meinungsäußerung wird von uns hier sehr ernst genommen. Wir üben es aus, wenn wir über Dinge sprechen wollen, die uns wichtig erscheinen. Doch was ist eigentlich wichtig? Wer entscheidet das? Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben, dass wir es selbst seien, behaupte ich, dass es Trends sind, die die Themen bestimmen.
Twitter
Twitter ist eine Art SMS Dienst, bei dem jeder in 120 Zeichen mitteilen kann, was er/sie gerade macht. Wenn Sie also gerne Nachrichten lesen wie – Mache gerade Frühstück – dann viel Spaß. Der für mich nicht nachvollziehbare Reiz scheint in der Tat darin zu liegen, die Nchrichten twitternder (= zwittschernde) Promis zu lesen. Oh ja, es ist ja so viel spannender zu lesen wenn Ashton Kutcher Frühstück macht – Mache gerade Frühstück. Haben Sie den Unterschied gemerkt? Ich auch nicht.
Das sind einfach Videotagebücher, in denen Leute über ihren Tag oder den Aufreger der Woche berichten. Wenn einem der Stoff ausgeht, sollte man dann nicht eher eine Pause machen, statt zwölf Minuten lang über Sonnencreme zu labern?
In der ersten Minute erfahren Sie, warum ich den Artikels so betitelt habe
Fazit
Was sich im Internet als freie Rede ausgibt, ist meist nur ein ausgelebter Trend, der nach kurzer Zeit schon ausgelutscht ist, da der Stoff nichts hergibt. Das Schlimme an dem ganzen ist, dass sich ein unglaublicher Berg an Gerüchtemüll und sinnlosem BlaBla häuft, dass es nur schwer möglich ist, an gescheite Informationen zu kommen. So müssen Sie zuerst durch ein Meer von Zwitt[sic!]schernden Vögel waten, die Sie mit Ihrem Kot erschlagen, um danach in der Videohölle aufzuwachen, in der Sie bis zu Ihrem Lebensende Videos in furchtbarer Webcamqualität aushalten müssen, in denen Sie von Leuten angeschrien werden, die so einsam sein müssen, dass sie ihre Meinung niemandem sonst kundtun können.
Ende letzter Woche war Wikipedia.de nicht mehr erreichbar. Da war die Krise bei allen, die ein Referat machen mussten, groß. Jetzt der Grund für die Sperrung in den Worten von Wikipedia:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann (die Linke), wird es dem Wikimedia e.V. untersagt die Internetadresse Wikipedia.de auf de.wikipedia.org weiterzuleiten, solange unter der Adresse bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden.
Am 16. November zog Herr Heilmann die einstweilige Verfügung zurück. Wikimedia hat in dieser Zeit mehr Spenden gesammelt als jemals zuvor. Laut Financial Times Deutschland schießt Heilmann “mit Kanonen auf Spatzen”. Die Tageszeitung Neues Deutschland schreibt:
Ob sich in Wikipedia falsche, ehrverletzende Behauptungen über Lutz Heilmann befunden haben, muss hier offen bleiben. Nicht offen bleiben kann aber, dass Heilmann mit seiner Klage weit überzogen hat«, heißt es dort. »Gewöhnlich sorgt die Netzgemeinde für Korrektur. Wer diesen Prozess der demokratischen Selbstkorrektur durch auch nur vorübergehende Sperrung eines solchen Mediums zu »ersetzen« versucht, geht den Pfad der Zensur. [...] Die Linke muss klarstellen, dass sie mit Internet-Zensur nichts am Hut hat.
Ein brandheißes Eisen, das Herr Heilmann da angefaßt hat. Es wird sich zeigen, ob einige Brandflecken für die Partei bleiben.
Wie ist es doch beruhigend zu wissen, dass Google meine Suchdaten nun schon bereits nach 9 Monaten Speicherzeit löscht, undnicht wie zuvor erst nach 18 Monaten (und schon gar nicht nie, wie es davor der Fall war). Das heißt, jede meiner Suchanfragen und dazu meine IP-Adresse werden nur noch 270 Tage lang gespeichert. Das ist doch gut und man kann sich so richtig glücklich preisen über so viel Datenschutz.
Es hat schon viel Aufsehen in unseren Städten erregt. Gemeint ist das Google-Fahrzeug mit dem sonderbaren Gestänge auf dem Dach. Wie bekannt, fotografiert Google damit systematisch Straßenzüge, in der Absicht, daraus eine für jeden zugängliche, virtuell begehbaren Stadt zu erstellen. So auch in Stuttgart, Berlin, Frankfurt und München (abgesehen mal von bereits ca. 40 US-Städten).
Konkret bedeutet das: alles, was von der Straße aus fotografiert werden kann: Häuser, Vorgärten, Autos, Menschen, Hunde, Müllcontainer. Eben alles, was sichtbar ist (und vielleicht auch bald das Ganze dann bei Nacht mit Infrarot-Kamera).
Nun, diese Sache ist ja ganz schön, wie man selbst mal bei Google-Maps ausprobieren sollte (New York zum Beispiel, oder San Francisco), aber das Problem dabei ist, dass diese ungeheure Informationsflut für JEDEN sichtbar ist, und es wäre das erste Mal, dass so etwas nicht ganz schnell für irgendwelche Zwecke systematisch ausgenutzt wird (Häusermakler, Bauspekulanten, Diebesbanden, Spezialfahnder, ¦).
In ein paar Monaten soll dann auch Stuttgart als einer der ersten deutschen Städte online zu besichtigen sein. Mal sehen, was wir dann alles so sehen werden.
Schnell mal in die Stadt gehen? Ab in den Zug, dann 2 Stunden shoppen, vielleicht noch Kino und dann zurück. Dann ist das Taschengeld auch schon wieder weg. Man kann sein Geld aber auch noch schneller verlieren.
Schuldenfalle Handy
Es ist wichtig mit seinen Freunden Kontakt zu halten, richtig? Briefe sind out, Telefongespräche praktisch und SMS supermodern.
Schnell mal eine SMS mit 160 Zeichen = 0,14 €. Und da ich viele Freunde habe mit denen ich Kontakt halten muss: 0,14 € x 10 = 1,40 €. Das Ganze dann jeden Tag macht 0,14 € x 10 x 7 = circa 10 €/Woche.
Das sind aber nur die SMS. Es geht weiter mit Klingeltönen, Logos, Spielen und sogar Filmen fürs Handy. Heutige Anbieter liefern diese in so genannten Abos aus, die dann bspw. 5 € / Woche kosten. Dafür bekommt man dann neue Inhalte fürs Handy.
3 neue Klingeltöne können 3 Abonnements, also bspw. 15 € pro Woche bedeuten, wenn sie bei verschiedenen Anbietern geordert werden. Die Schuldenfalle schnappt zu, denn Kleingedrucktes lesen Jugendliche nicht.
In Zeiten wo der Normal-Fernseher noch ein unscharfes Bild produziert, ist das Lesen von Kleingedrucktem sowieso nicht möglich. Ein Abonnement zu kündigen ist außerdem auch nicht so leicht.
Aufklärungsbedarf? Aufklärungsbedarf!
Die Webseite Taschengeldgangster.de klärt Jugendliche und Erwachsene auf, wie schnell man heute die Übersicht über das Geld verlieren kann und bietet auch ein Taschengeldtraining.
Was ist das wichtigste, wenn Sie vor Ihrem PC sitzen? Natürlich das Gefühl, dass Sie wirklich vor Ihrem PC sitzen. Das fängt damit an, dass Sie ihm Ihren persönlichen Touch verleihen.
Am einfachsten geht das, indem Sie den Bildschirmhintergrund ändern. Doch natürlich bedarf es etwas Künsterlisches, um den Platz der grünen Windows Wiese zu verdrängen.
Hier finden Sie nun 7 wunderschöne Hintergrundbilder, um Windows Ihren Stempel aufzudrücken.
Kommunikations-Netzwerke wie MySpace, Facebook und Orkut sind nicht nur für Millionen von Nutzern attraktiv, sonder auch für Kriminelle, die diese Seiten benutzen, um wertvolle Informationen über ihre Opfer zu gewinnen. Damit können dann zum Beispiel Phishing-Mails vertrauenswürdig formuliert werden, da der Ersteller persönliche Daten seines Opfers (wie Hobbies, Freunde) verwenden oder sich als (Geschäfts)freund ausgeben kann. Auch Spam e-mails lassen sich so zielgerichtet versenden.
Was kann dagegen getan werden? Sehr sparsam und behutsam mit persönlichen Informationen umgehen und bei zweifelhaften e-mails (von angeblichen Bekannten) telefonisch beim (angeblichen) Absender nachfragen. In diesen Fällen sind die Gebühren für ein Telefonat richtig ausgegeben.
Seit dem 2. Januar sind die jeweiligen Betreiber per Gesetz verpflichtet, Telefon, Handy, e-mail und Internet Kommunikationsdaten 6 Monate lang zu speichern. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll zusätzlich auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. (weiterlesen…)
Sie suchen einen Namen für einen irisch-italienischen Rapper? Versuchen Sie’s mit Cipriano !
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Woher wir diese Namen haben? Selbst erstellt mit dem Zufallsnamengenerator: (weiterlesen…)
Schnell mal in die Stadt gehen? Ab in den Zug, dann 2 Stunden shoppen, vielleicht noch Kino und dann zurück. Dann ist das Taschengeld auch schon wieder weg. Man kann sein Geld aber auch noch schneller verlieren.
Hier die Zusammenfassung eines Interviews, das die Stuttgarter Zeitung vor einiger Zeit mit dem Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Kinderkrankenhaus Olgahospital Stuttgart (kurz Olgäle genannt) geführt hat .
Auf die Frage, warum immer mehr Kinder und Jugendliche psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen müssen, spricht der Chefarzt Reinmar du Bois das Problem der überforderten Eltern und [...]
Eine Dokumentation über die Machenschaften des pädophilen Priesters Oliver O’Grady, der in Kalifornien vom Ende der 70er Jahre bis Anfang der 90er Jahre eine Vielzahl von Kindern aufs schwerste sexuell missbraucht hat.
Eine Online-Studie von ARD und ZDF fand heraus, dass 16- bis 24-Jährige im Schnitt 13,8 Stunden pro Woche mit Internet-Surfen verbringen – und damit mehr als die durchschnittliche Fernsehzeit dieser Altersgruppe von 13.5 Stunden. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung verbringen 10.3 Stunden pro Woche im Netz. Quelle: FR-online, 18.1.08