Archive | Dezember, 2009

Nein, das kann überhaupt nicht sein …

21 Dez

dass mein Lieblingskaffeeröster, auf dessen Ethiopia Verpackung der schöne Satz ‚Menschen für Menschen’ draufsteht, so etwas Gesetzwidriges getan haben sollte. Nein, zumal auf der Internetseite von D der schöne Satz steht: Die vertrauensvolle und faire Zusammenarbeit mit Ihnen, unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern ist die Grundlage unseres gemeinsamen Erfolges.

Nein, das glaube ich einfach nicht. Warum sollten D und M und T einfach die Marktgesetzte ausschalten wollen? Nur wegen dem schnöden Profit? Sicher nicht.

Also, was für einen Grund hätte es dann gegeben? Richtig: gar keinen. Denn wenn sie es wirklich getan hätten, dann hätten sie ja uns gutgläubige Kunden seit Anfang 2000 über acht Jahre hinweg abgezockt, und dann dürften wir eigentlich den ach so guten Kaffee nicht mehr kaufen und trinken. Aber wie gesagt, ich schenke diesem Gerücht keine Beachtung.

Ich wundere mich nur, warum das Kartellamt eine Strafe in Höhe von knapp 160 Millionen Euro gegen M und T und D verhängt hat? Musste das sein? Damit könnten sich in Deutschland über 30 Millionen Haushalte je eine Packung vom feinsten milden Kaffee kaufen!

Ich hoffe nur, dass T und M und D dagegen Rechtsmittel einlegen werden und Recht bekommen. Dann kann ich auch deren Kaffee wieder mit vollem Genuss trinken …

Das ist noch nie vorgekommen …

20 Dez

sagte ein Sprecher der Eurostar-Züge erstaunt, nachdem – bedingt durch den heftigen Wintereinbruch in Europa – in der Nacht zum Samstag 4 Züge unter dem Ärmelkanal zum Stillstand kamen und das mit über 2000 Passagieren an Bord. Genannter Grund für die Panne: die Elektronik hatte beim Wechsel vom kalten Festland hinein in den wärmeren Tunnel gestreikt.

‘Das hat es noch nie gegeben, dass vier Eurostar-Züge zur gleichen Zeit liegen blieben’, war der Kommentar des Eurotunnel Betreibers.

Was lernen wir daraus? 1: Auch seltene Ereignisse können eintreten, 2: Vorherplanungen sind immer schwierig, selbst bei gutem Sachverstand, 3: Komplexität wird oft unterschätzt (oder gewisse statistisch unwahrscheinliche Fehler mit Blick auf die Kosten/Nutzen-Anaylse billigend in Kauf genommen).

Zum Glück ist diesmal außer der Warterei auf die Shuttle-Busse nichts wirklich Schlimmes passiert.
Und zur Beruhigung: Für die Fahrgäste habe (natürlich zu keiner Zeit) keine Gefahr bestanden.